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6. Anleger in Essen-Heisingen

Der Naschort von oben. Foto: Patrick Brandt

Vor einiger Zeit machte uns die Landschaftsarchitektin Ariane Holdt auf die Streuobstwiese am Anleger unten in Heisingen am Baldeneysee aufmerksam. Sie ging dort immer mit ihrem Hund spazieren und stellte fest, dass auf der Wiese viele verschiedene Wildkräuter wachsen. Sie schlug vor, dass wir dort einen Naschort einrichten. Daraufhin trafen wir uns mit dem Vorsitzenden der Heisinger Bürgerschaft, um gemeinsam zu überlegen, wie wir das am sinnvollsten angehen.

Einige Wochen später fand am Anleger ein weiteres Treffen statt, an dem Mitglieder der Bezirksvertretung, Leute von Grün und Gruga, eine Frau vom NABU und die Bürgerschaft teilnahmen. Wir beschlossen, es gemeinsam anzugehen.

Seitdem treffen wir uns in regelmäßigen Abständen, um zunächst einmal einen Teil der Streuobstwiese in einen Naschort zu verwandeln.

Bei einem Treffen von Heisinger Bürgerinnen und Bürgern fanden wir weitere Mitstreiter und Unterstützung durch die lokale Politik, die uns auf Fördermöglichkeiten hinwies.

Und es gab ein Treffen von Mitgliedern des Schlaraffenbandes mit dem Vorsitzenden der Bürgerschaft und Vertretern von Grün und Gruga und der BV8.

Am 13. März fand die Pflanzung von verschiedenen Beerensträuchern statt.

Anfang Mai stellten wir die Hinweisschilder auf. Danke an die weiße Flotte, dass wir unsere Schilder am Anleger befestigen durften.

 

 

 

 

Im Juni wurde der Informationskasten aufgestellt, den die Bezirksvertretung finanziert und die Leute von der Neuen Arbeit gebaut haben.

 

 

 

 

Die Leute vom CVJM-Sozialdienst haben den Naschort mit vielfältigen Aktionen unterstützt. Sie haben z.B. den Mulch, den die Firma Bredenbrücher gespendet hat, auf dem Weg zwischen den Beerensträuchern verteilt.

 

 

 

 

 

Im Juni waren die ersten Beeren reif.

 

 

 

 

 

 

 

Weil wir ja einen sehr heißen und trockenen Sommer hatten, hat sich die Freiwillige Feuerwehr Heisingen mehrfach bereit erklärt, die Pflanzen des Naschortes zu wässern.

 

Es gab aber auch Eigeninitiative

Und am 4. September haben wir den Naschort eröffnet. Barbara Schormann-Lang hat das Schlaraffenband vorgestellt. Andrea Kunze überbrachte Grüße der Bürgerschaft Heisingen. Wilhelm Tenter übernahm den musikalischen Teil und die Heisinger Pfarrerin Cordula Altenbernd segnete den Naschort. Außerdem verpflegte uns die Trollbäckerei mit leckerem Brot, Ankre Brandt steuerte selbstgemachte Marmelade bei, Birger Bredenbrücher spendete einen Johannisbeerstrauch und das Mobilitea schenkte Tee aus. Es war eine wirklich schöne Eröffnung.

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