
Die Himbeere vermehrt sich durch Selbstbefruchtung oder Fremdbefruchtung. Bei Letzerem sind Wildbienen, Hummeln und Honigbienen wie auch Schmetterlinge gerne behilflich. Bei größeren Himbeerfeldern liefern die Pflanzen so viel zuckerreifen Nektar, dass sich ein sortenreiner Himbeerhonig ernten lässt.
Himbeerhecken dienen mit ihrer Dichte und dornigen Bewehrung als Zufluchtsstätte für Vögel und Kleinsäuger. Nester sind hier gut vor Fressfeinden geschützt. Die Tiere sorgen zudem für die Verbreitung der Samen.
Die Himbeere ist eine wichtige Obstpflanze. Ihre Früchte sind reich an Vitamin C, Glykosiden und Fruchtsäuren, die Blätter an Gerbstoffen und Flavonoiden. Beide wurden bereits im Mittelalter medizinisch verwendet, und noch heute findet man Himbeerblätter in vielen Früchtetees.
Den Text stellte dankenswerterweise https://www.naturadb.de/ zur Verfügung.