
Mit ihrem dichten Wurzelwerk ist die Kornelkirsche ein guter Bodenfestiger. Sie wird vor allem als blickdichte Hecke gepflanzt und hat einen hohen ökologischen Wert als Bienenweide und Vogelnährgehölz. Auch als Unterwuchs von Gehölz und Bäumen ist sie gut zu gebrauchen.
Die Bestäubung der zahlreichen kleinen Blüten übernehmen Bienen. Die Kornelkirsche gilt als gute Bienenweide. Sie ist mit ihren Blüten vor allem deshalb wichtig, weil sie bereits im März und April den ersten Nektar und Pollen liefert und den erwachenden Hummeln, Wildbienen und Honigbienen frühzeitig Nahrung bietet.
Die Verbreitung der Samen erfolgt durch Vögel, welche die kleinen Früchte mit Begeisterung verzehren. Für die gefiederten Gesellen bildet sie mit ihrer dichten Krone ein wichtiges Refugium für den Nestbau und bietet mit den zahlreichen Früchten ein wichtiges Vogelnährgehölz.
Darüber hinaus liefern die Blätter, die oft im Winter lange stehenbleiben, Hasen und Rehwild wertvolle Nahrung.
Als Heilpflanze spielte die Kornelkirsche vor allem im Mittelalter eine große Rolle. Hildegard von Bingen empfahl die Früchte bei Erkrankungen des Verdauungstraktes, und auch die Kräuterbücher dieser Zeit erwähnen den Gebrauch als Medikament ausführlich. Noch heute verwendet man den Absud von Rinde und Blättern als Badezusatz bei Gicht und Rheuma, die Beeren bei Durchfällen und Verstopfungen.
Text und Bilder stellte dankenswerterweise https://www.naturadb.de/ zur Verfügung.