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Möhre

Die Möhre (Daucus carota) ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Es werden mehrere Unterarten unterschieden.

Die Karotte (Daucus carota subsp. sativus), auch Gartenmöhre, Mohrrübe, Gelbe Rübe, Wurzel, schweizerisch Rüebli, vorarlbergisch Rübli genannt, ist eine Kulturform der Wilden Möhre (Daucus carota subsp. carota), die vermutlich mit der südeuropäischen Riesenmöhre (Daucus carota subsp. maximus) und evtl. der Orientalischen Schwarzmöhre (Daucus carota subsp. afghanicus) gekreuzt wurde.

Das Substantiv Möhre ist dem mittelhochdeutschen mor(c)he (auch more), oder auch althochdeutschen moraha auch altsächsisch morha entlehnt. Im westgermanischen Sprachgebrauch murhön Möhre, auch im altenglischen more, moru. Außerhalb des Germanischen ist es möglicherweise dem russischen morkov entlehnt. Es stammt nicht aus dem früheren bereits im 8. Jahrhundert aufgekommenen Mohr. Mittelhochdeutsch mor(e), althochdeutsch mor, welches dem lateinischen Wort maurus entlehnt ist.

Die Heimat der Art ist Europa, West- bis Zentralasien und Pakistan, Makaronesien und Nordafrika.[3] Sie ist darüber hinaus fast weltweit verschleppt. In Europa kommt sie ursprünglich in fast allen Ländern vor; nur in Island kommt sie nur eingeschleppt und in Finnland eingebürgert vor.

Sie wächst gern in ruderalen Pioniergesellschaften an Wegen, Dämmen und Steinbrüchen. Sie kommt in Mitteleuropa vor allem in Gesellschaften des Verbands Dauco-Melilotion, aber auch in Gesellschaften des Verbands Mesobromion, der Ordnungen Origanetalia, Thlaspietalia und in mageren Arrhenathereten vor.

Daucus-Arten sind wichtig für unsere heimischen Wildbienen. Häufig angeflogen wird Wilde Möhre. Zahlreiche Schmetterlings-Raupen leben von den Blättern, darunter der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), der Totenkopfschwärmer (Acheruntia atropos) oder die Flohkraut-Eule (Melanchra persicariae).

Beim Umgang mit der Rübe kann es zu einer Kontaktdermatitis kommen. Die Hautirritationen sind eine phytotoxische Reaktion, hervorgerufen durch das Hauptallergen Falcarinol.

Quelle: Wikipedia

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