
Die Rote Lichtnelke wirkt in der Volksmedizin vor allem entzündungshemmend und wundheilend. Aufgrund der enthaltenen Saponine wurde sie früher zudem als natürliches Waschmittel und zur „Entgiftung“ genutzt.
Achtung: Die Pflanze gilt wegen der Saponine als schwach giftig – der Verzehr größerer Mengen kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen.
Die Blüten öffnen sich abends und bleiben dann 24 bis 36 Stunden zusammenhängend geöffnet. Die Bestäubung der Roten Lichtnelke erfolgt ausschließlich über Insekten, überwiegend von Tagfaltern. Auch Käfer wurden als Bestäuber beobachtet. Auch manche Schwebfliegenarten gelangen an den Nektar. Hummeln beißen von außen ein Loch in die Kelchwand. Im Unterschied zu den Schmetterlingen besitzen Hummeln nur einen kurzen Rüssel und gehen sonst leer aus.
Foto: Von Tigerente, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17775163