
Die Blüten des Ruprechtskrautes sind fünfzählig radiärsymmetrisch und rosafarben, mit zur Blütezeit aufrechten Kelchblättern, violetten Staubbeuteln und zu einem Ring verwachsenen Nektarien. Bei den Früchten handelt es sich um storchenschnabelähnliche fünffächrige Kapseln, die bei der Reife eintrocknen und spontan aufspringen, um die Nüsschen bis zu sechs Meter von der Pflanze fortzuschleudern.
Er macht sich in Blumenbeeten, als Bodendecker am Rand von Gehölz oder im Bauerngarten mit ihren saftig grünen Fiederblättern und rosa Blüten gut und bietet Bienen und Schmetterlingen reichlich Nahrung. Daher sollte man ihm den Vorzug vor exotischen und dekorativeren, aber weniger bienenfreundlichen Storchenschnäbeln geben.
Den Text stellte uns dankenswerterweise https://www.naturadb.de/ zur Verfügung.
Foto: Christer Johansson