Das Gänsefingerkraut ist eine robuste, heimische Wildpflanze der gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel. Bei uns wächst es gern auf frischen bis feuchten Wiesen, an Ufern und Wegesrändern. Seinen Namen verdankt es den Gänsen: Die Pflanze fand sich häufig auf Gänseweiden und wurde von ihnen gern gefressen.

GänsefingerkrautLange, kriechende Triebe und die silbrig behaarte Blattunterseite machen das Gänsefingerkraut gut erkennbar. Von Mai bis August leuchten seine goldgelben Blüten zwischen Wiese und Weg.

Die jungen Blätter können sparsam roh in Salate gegeben oder wie Spinat gedünstet werden. Auch die Wurzeln wurden früher als Gemüse genutzt. Ihr Geschmack ist mild und leicht herb.

In der Volksheilkunde trägt das Gänsefingerkraut auch den Namen „Krampfkraut“. Traditionell wurde es bei krampfartigen Magen- und Menstruationsbeschwerden sowie bei leichtem Durchfall verwendet.

Das Gänsefingerkraut ist ein schöner Bodendecker. Seine goldgelben Blüten bieten blütenbesuchenden Insekten wie Wildbienen und Schwebfliegen Nahrung.

Text: ChatGPT

Foto: Robert Flogaus-Faust, CC BY 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/4.0>, via Wikimedia Commons