Lavendel (Lavandula) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Gattung umfasst mehrere Arten, von denen in der NaturaDB derzeit sechs erfasst sind. Zu den bekanntesten zählen der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia), der Schopf-Lavendel (Lavandula stoechas) und der Breitblättrige Lavendel (Lavandula latifolia). Vertreter der Gattung wachsen meist als Halbsträucher und erreichen Höhen zwischen 60 und 150 cm. Typisch sind die schmalen, oft graugrünen Blätter und die duftenden Blütenähren, die je nach Art und Sorte violett, blau, rosa oder weiß gefärbt sein können und im Sommer zahlreiche Insekten anlocken.

Lavendel beruhigt das zentrale Nervensystem, wirkt angstlösend und hellt die Stimmung auf. Die Hauptwirkstoffe wie Linalool dämpfen die Erregbarkeit der Nervenzellen, wodurch Stresshormone wie Cortisol messbar gesenkt werden. Dies hilft bei innerer Unruhe, Angstzuständen und Schlafstörungen, ohne müde zu machen oder abhängig zu machen.

Lavendel ist eine wertvolle Nektar- und Pollenquelle für viele Insekten, insbesondere Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge. Durch seinen langen Blütezeitraum trägt Lavendel zur Nahrungssicherung in trockenen Sommermonaten bei.

Quelle: https://www.naturadb.de/