Man findet Lorbeer vor allem rund ums Mittelmeer, wobei er weiter westlich deutlich seltener vorkommt. Meistens wächst er in den schattigen und feuchten Wäldern oder felsigen Gebüschen in der Nähe der Küste, wird aber auch oft als Zierbaum oder der Blätter wegen als Küchengewürz angebaut.

Es handelt sich beim Echten Lorbeer um einen immergrünen, aufrechten Baum oder Strauch mit breiter konischer Krone. Bei uns bleibt er mit meist nur 2-3 Meter eher zierlich, während er in seiner mediterranen Heimat auch mal bis zu zehn Meter hoch und zwölf Meter breit wird.

Typisch sind die dunkelgrün glänzenden Lorbeerblätter: Sie sind ledrig, länglich-lanzettlich, an beiden Enden gespitzt, 6-12 Zentimeter lang und 2-4 Zentimeter breit, mit einem kurzen Stiel und einem ganzen, aber leicht gewellten Rand. Bei Beschädigungen duften die wechselständig stehenden Blätter stark aromatisch.

Den Text stellte uns dankenswerterweise https://www.naturadb.de/ zur Verfügung.

Foto: Je Hyuk Lee